OSMTH DEUTSCHLAND e.V.

Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani ™
Member of the international OSMTH (NGO)
Swiss Registry CH-660.1.972999-4
Religious Patron: Archbishop Nourhan Manougian, Patriarch of the Armenian Patriarchate of Jerusalem
Royal Patron: Princess Elisabeth zu Ysenburg und Büdingen
International Grand Master: General Patrick E. Rea

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Internationales Herbstkapitel des Großprioralen Rates in Büdingen (Deutschland)

Datum: 06. November 2003
Dauer: 3 Tage

Der diesjährige internationale Herbst- konvent des OSMTH fand zusammen mit dem nationalen Konvent des Großpriorates der USA in Büdingen statt, der Heimat des königlichen Protektors des Großpriorates, Prinzessin Elisabeth zu Ysenburg und Büdingen, Prinzessin zu Schleswig-Holstein-Sonderburg- Glücksburg. Ausrichter und Organisator war das amerikanische Großpriorat, das große Erfahrungen mit solchen Großereignissen hat. So war es auch nicht verwunderlich, dass für alle der über 250 angemeldeten Ordensritter und Ordensdamen aus 17 Ländern Übernachtungsmöglichkeiten in und um Büdingen organisiert werden konnten.
Viele der amerikanischen Mitglieder reisten schon einige Tage früher an, um in Ruhe die Altstadt von Büdingen besichtigen zu können. Engagierte Stadtführer und das gute Wetter zeigten den Besuchern ein mittelalterliches Büdingen wie auf Postkarten.

Neben den Sitzungen des Großprioralen Rates und der Fachgremien, waren am Freitag im Bürgerhaus von Büdingen die Berichte der Aktivitäten des amerikanischen Großpriorates und das nachfolgende Templerforum ein Höhepunkt, zu dem sich auch interessierte Bürger aus Büdingen einfanden.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Luft und Prinzessin Elisabeth wurden die verschiedenen Projekte vorgestellt:
Prinz Ali Seraj, vom ehemaligen afghanischen Herrscherhaus, stellte seine Arbeit in Afghanistan vor. Mit viel Engagement und Fantasie konnte mit knappen Geldmitteln eine Schule in Kabul wieder aufgebaut, eingerichtet und mit der gesicherten Bezahlung der Lehrer der Schulbetrieb wieder eröffnet werden.
Die Arbeit von Prinz Steven Mengesha, vom ehemaligen äthiopischen Herrscherhaus, leidet unter der mangelnden internationalen Unterstützung, da Äthiopien momentan nicht in den Medien ist. Doch konnte durch die beständige Arbeit vor Ort gute Erfolge erzielt werden.
Rev. Canon White berichtete von seiner Arbeit mit Straßenkindern im Irak. Kinder, die durch den Krieg aus ihrem sozialen Umfeld gerissen worden sind, fanden in Rev. White wieder eine Vertrauensperson die versuchte, ihnen über die Religionsschranken hinweg eine Hoffnung zu geben.
Osr. Mary Borum, vom Priorat des Hl. Franziskus (Kalifornien), zeigte wie auch einfache Ordensmitglieder helfen können: "Ihr" Russischer Zug ist ein als Kirche umgebauter Eisenbahnwagon. Mit ihm und der Mithilfe der russischen Behörden ist es russischen Priestern wieder möglich, Gottesdienste in Gegenden Russlands zu halten, deren Kirchen durch die kommunistische Herrschaft zerstört worden sind.

Der Nachmittag stand im Zeichen des Templerforums "Christians at Risk - Peoples of Faith". Gerechtigkeit und Hoffnung war das Leitthema von Bischof Munib Younan, evangelikal-lutheranischer Bischof von Libanon und Palästina. In einer sehr emotionalen Rede sah er in der Gerechtigkeit, die sowohl den Palästinensern wie auch den Israelis widerfahren würde, die Chance für einen echten Frieden.

Pater Peter Vasko, Präsident der Franciscan Foundation for the Holy Land entwarf ein düsteres Bild über die Zukunft der christlichen Bevölkerung und appellierte an die Mitglieder des Ordens und die Zuhörer, das Heilige Land nicht durch die aktuellen Ereignissen im Irak zu vergessen.

Am Samstag wurden die Beschlüsse des Großprioralen Rates bekannt gegeben: Die Verantwortlichen der einzelnen Kommissionen legten ihre Berichte vor: So wurden auch die Berichte der drei UN-Delegationen, der Markenschutz- Kommission und der Finanzkommission von den Großprioren einstimmig angenommen. Brigadegeneral a.D. Patrick Rea stellte seinen Bericht der letztjährigen Reise ins Heilige Land vor und zog eine sehr positive Bilanz seiner Gespräche mit Vertretern verschiedener Kirchen, Religionen und Regierungsvertretern.
Die vom Groß-Marschall Oberst Fredrik S. Michelet (NATO-Priorat) aufgebaute norwegische Gruppe wurde als Priorat in den OSMTH aufgenommen. Der Antrag einer ukrainischen Gruppe unter Aleksander Yablonsky, als Priorat des OSMTH anerkannt zu werden, wurde mit dem Verweis auf die Erklärungen der Website des österreichischen Großpriorates des Malteser-Ritter-Ordens, einstimmig abgelehnt. Der Vorschlag des deutschen Großpriorates wurde angenommen, die guten Kontakte des deutschen Großpriorates zur ukrainisch-orthodoxen Kirche zu nutzen und ein ukrainisches Priorat aufzubauen.

Das Angebot von Jo Labonde (GP Deutschland) einen internationalen Jugendaustausch zwischen den Templerfamilien in der ganzen Welt zu fördern, wurde vom Großkommandeur Konteradmiral a.D. James Carey vorgestellt, ebenso die Kandidaten für die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen: Für das Amt des Großmeisters wurde der Großkommandeur James Carey vorgeschlagen. Aus gesundheitlichen Gründen steht Sir Roy Redgrave für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Als Nachfolger für das Amt des Großkommandeurs wurde der amerikanische Großprior Patrick Rea nominiert. Wolfgang Odelga steht für eine zweite Amtszeit als stellvertretender Großkommandeur nicht mehr zur Verfügung. Für ihn wurde der deutsche Großprior Prof. Dr Ortwin Giebel nominiert. Die Wahlen werden im Herbst 2004 in Mönchengladbach stattfinden.


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  • Öffentliche Sitzung des Großprioralen Rates Großmeister, int. Großkommandeur und Großkanzler, links: Generalsekretär
  • Investitur - Einzug der Geistlichkeit
  • Investitur - Einzug der Großpriore
  • Großmeister mit Würdenträger
  • Gruppenbild der neuen Ritter und Damen mit dem Kanzler und dem Komtur der Komturei Offenbach

 

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